Kalender Selfpublishing mit Calvendo: Erfahrungen, Verkaufszahlen und Verdienst

Kalender Selfpublishing mit Calvendo: Erfahrungen, Verkaufszahlen und Verdienst

In diesem Beitrag berichte ich über meine Erfahrungen mit dem Kalenderverlag Calvendo. Es geht weniger darum, wie man einen Kalender gestaltet und publiziert, sondern vielmehr um meine Erfahrungen mit der Abwicklung und dem Abverkauf. Ich nenne meine Verkaufszahlen, meinen Umsatz und meinen Verdienst. Warum ich meine Zahlen nenne? Im Zuge meiner Recherche habe ich versucht herauszufinden wie die Erfahrungen im Bezug auf den Abverkauf sind. Leider war nichts brauchbares zu finden, wahrscheinlich auch deshalb, weil die meisten Kalender gar nicht oder nur in geringen Stückzahlen verkauft werden. Ich möchte mit diesem Beitrag denjenigen, die über ein eigenes Kalenderprojekt nachdenken, meine Erfahrungen, Unternehmungen und meine Methode der Vermarktung mitteilen. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen bei der Entscheidungsfindung und Planung.

Jeder, der gerne fotografiert, fragt sich früher oder später, wie man mit den eigenen Bildern Geld verdienen kann. Eine der ersten Ideen auf die man dann kommt ist sicherlich ein Kalender.  Das Internet ist voll mit selbstgestalteten Kalendern, auch in den Buchhandlungen gibt es Unmengen davon zur Auswahl. Dennoch, der Markt dafür ist groß. Gerade zum Jahreswechsel ist die Nachfrage nach Kalendern nicht zu unterschätzen.

Stellt sich die Frage, wie man den Kalender unter das Volk bringt. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es gibt bereits Plattformen wo man einen Kalender gestalten und on demand drucken lassen kann. So ein Service ist z.B. meinbildkalender.de, dieser ist jedoch ohne ISBN Nummer und kann nur dort erworben werden. Die zweite Möglichkeit, ihn selbst drucken zu lassen. Dies ist sicherlich die eleganteste Wahl, da man die größtmögliche Kontrolle über das Ergebnis hat, jedoch muss man hierbei finanziell in Vorleistung gehen und wieviele Kalender verkauft werden ist im Vorhinein nur schwer zu sagen. Verkaufen kann man ihn dann über das Internet oder man wird selber in Buchhandlungen vorstellig und versucht sie in den Verkauf zu bringen. Dies ist dann aber meist auch nur vor Ort. Die dritte Möglichkeit ist, man sucht sich einen Verlag, der einen Kalender mit den eigenen Fotos herausbringt. Dies dürfte aber, realistisch betrachtet, ein schwieriges Unterfangen werden. Die großen Kalenderverlage arbeiten hauptsächlich mit namhaften Fotografen oder kaufen Fotos über Bildagenturen. Um dort einen Fuß in die Tür zu bekommen muss man nicht nur einen ganz besonderen Kalender haben, sondern er muss auch massentauglich sein, denn nicht alles was einem selber gefällt kann auch verkauft werden. Zudem muss man sich bereits am Jahresanfang darum kümmern, da die Verlage schon im Mai oder Juni das Kalenderprogramm für das Folgejahr vorstellen. Eine weitere Möglichkeit, und darum geht es hier, ist Calvendo.

Mit Calvendo ist 2012 der erste Self-Publishing-Verlag für Kalender gegründet worden. Dahinter steht die Cornelsen Gruppe. Calvendo ermöglicht es einem ohne viel Aufwand einen eigenen Kalender zu gestalten und zu publizieren. Damit hat sich im Internet ein Tummelplatz für Unmengen Kalender gefunden, die einen besser, die anderen schlechter. Von professionellen Fotos bis hin zu Schnappschüssen. Das Besondere hierbei ist, dass es für den eigenen Kalender eine ISBN-Nummer gibt. Mit der ISBN erfolgt auch der Eintrag in das “Verzeichnis lieferbarer Bücher” (VLB). Auf dieses Verzeichnis haben alle Buchhändler Zugriff, es ist somit das Referenzverzeichnis bei Bestellungen und Recherchen. Wenn man also die Möglichkeit haben möchte sein Projekt über den Buchhandel zu verkaufen, kommt man nicht drumherum im VLB gelistet zu sein. Und das alles ohne finanzielles Risiko, denn die Nutzung von Calvendo ist kostenlos. Auch die ISBN Nummer wird kostenlos vergeben. Man hat also die Möglichkeit ohne ein finanzielles Risiko einen Kalender zu publizieren, ob er nun seinen Absatz findet oder nicht. Dadurch ist die Konkurrenz natürlich auch recht groß.

Ich hatte bereits drei Kalenderprojekte in der Schublade und machte mir selber Gedanken über den besten Weg diese unters Volk zu bringen. Da ich kein finanzielles Risiko eingehen wollte, habe ich mich aus den oben genannten Gründen für Calvendo entschieden. Für mich sollte das ganze ein Testballon sein. Ich wollte einfach mal sehen wie es läuft und da es schon Juli war, war es aus meiner Sicht höchste Zeit aktiv zu werden.

Ich habe mir im Vorfeld schon viele Gedanken gemacht, wie mein Kalender aussehen soll. Nicht nur die Bildauswahl war für mich wichtig, sondern auch das Kalendarium. Kalender werden zwar in erster Linie wegen der Bilder gekauft, aber aus meiner Sicht spielt das Kalendarium auch eine entscheidende Rolle. Gefallen einem potentiellen Kunden die Bilder, aber das Kalendarium ist für ihn unbrauchbar, wird er ihn im Zweifel nicht kaufen. Die Kalendarienvorlagen sind nicht sonderlich ansprechend, die Möglichkeiten sehr beschränkt und am Ende sehen doch alle Kalender gleich aus. Somit war für mich ein weiterer ausschlaggebender Punkt die Tatsache, dass man den Kalender nicht nur online gestalten kann, sondern es gibt die Möglichkeit fertig gestaltete PDFs hochzuladen. Mein Anspruch war, alles selbst zu gestalten und einen individuellen Kalender zu erstellen, deshalb stand für mich ausser Frage auf die vorgefertigten Kalendarien zurückzugreifen.

Vorüberlegungen

Ein Schritt zurück – die Gestaltung

Der erste Kalender, den ich über Calvendo publizieren wollte, war mein Hamburg Kalender „Aus Sehnsucht … Hamburg“ für 2016. Er war schon fix und fertig in InDesign gestaltet. Deshalb gehe ich nochmal einen Schritt zurück und schreibe über meine Vorüberlegungen zur Gestaltung. Die Fotos wollte ich so groß wie möglich abbilden. Es waren alles Bilder im Querformat, deshalb entschied ich mich für einen Kalender im Querformat mit randabfallenden Bildern (im Anschnitt) und das Kalendarium sollte im unteren Bereich stehen. Die erste Überlegung war die Hintergrundfarbe. Eigentlich wollte ich Weiß den Vorzug geben, damit man evtl. noch Termine o.ä. eitragen kann. Letztlich habe ich mich aber doch für Schwarz entschieden, da dies besser zu den Bildern passte. Ganz wichtig war mir die Darstellung der Kalenderwochen. Werden Kalender im Büro genutzt, ist die Angabe von Kalenderwochen besonder wichtig und nützlich. Dazu selbstversändlich die Wochentage, Feiertage und besondere Tage, wie die Jahreszeitenwechsel und die Tage der Zeitumstellung. Letztlich entschied ich mich auch noch die Mondphasen mit aufzunehmen. Somit hatte ich einen Kalender, der sich schon auf Grund des Kalendariums von den übrigen Calvendo Kalendern abhob. Zusätzlich zu dem Querformat Kalender entschied ich mich noch eine Hochformatvariante zu erstellen, die als Jahresplaner dienen sollte. Die halbe Seite gefüllt mit Fotos und die andere Hälfte mit Kalendarium und ausreichend Platz für Einträge. Immer wieder habe ich gehört, dass sich die Leute lieber Kalender wünschen auf denen man etwas eintragen kann. Auch ich selber nutze nur Jahresplaner. Ich war davon überzeugt, dass dieser einen besseren Absatz findet als der reine Bildkalender. Zudem gab es kein vergleichbares Pendant bei Calvendo. Grundsätzlich muss man am Ende gründlichst Korrekturlesen. Nicht wäre schlimmer als ein Fehler im Kalendarium. Dadurch, dass man nicht auf die vorgefertigten Vorlagen zurückgreift trägt man selber die Verantwortung für ein korrektes Kalendarium.

Selbstgestaltetes Kalendarium des Bildkalenders.

Selbstgestaltetes Kalendarium des Bildkalenders.

Selbstgestaltetes Kalendarium des Jahresplaners.

Selbstgestaltetes Kalendarium des Jahresplaners.

Formate

Als Formate für die Kalender kamen für mich nur DIN A4, DIN A3 und DIN A2 in Frage, sowohl bei dem Bildkalender als auch bei dem Jahresplaner. Dabei muss man darauf achten, dass das Kalendarium auf einem A4 Kalender noch ausreichend gut zu lesen ist und nicht zu klein wird.

Bildkalender und Jahresplaner 2016

Die Honorare bei Calvendo

Calvendo wirbt damit, dass der Urheber bis zu 30 % der Einnahmen erhält. Die Standardbeteiligung liegt bei 15 % der Einnahmen. Je höher der Verkaufspreis, desto höher der prozentuale Anteil an den Einnahmen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Einnahmen des Kalenders nicht dem Verkaufspreis entsprechen. Die Einnahmen errechnen sich wie folgt:

Verkaufspreis

  • minus Mehrwertsteuer
  • minus Handelsmarge (Verdienst der Buchhändler)
  • minus Bestell- und Versandkosten

= Einnahmen

Von diesen Einnahmen müssen dann noch die Produktionskosten abgezogen werden, die Mitarbeiter wollen auch was verdienen und Calvendo will auch noch Gewinn erwirtschaften.

Bei einem Verkaufspreis von 19,90 € betragen die Einnahmen also ganze 1,18 €! Derjenige, der die meiste Arbeit mit dem Kalender hat, verdient scheinbar am wenigsten. Ob man sich darauf einlassen möchte oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden. Wie bereits geschrieben, für mich war das alles ein Testballon und ich war bereit dies auszuprobieren um zu sehen was für ein Absatz erzielt werden kann. Dass ich damit nichts verdienen kann, geschweige denn reich werden kann, war mir von vornherein klar.

Also, je höher man den Verkaufspreis ansetzt, desto höher der Verdienst. Bei einem DIN A4 Kalender bekommt man ab einem Verkaufspreis von 49,90 € eine Beteiligung von 30 %, bei einem A3 Kalender ab 59,90 € und bei einem DIN A2 Kalender ab 79,90 €. Darüber hinaus bleibt die Beteiligung bei 30 % und steigt nicht weiter. Wieso das so ist weiß ich nicht. Aber diese Verkaufspreise sind sowieso utopisch. Meiner Meinung nach liegt der maximale Verkaufspreis für einen DIN A4 Kalender bei 19,90 €, für einen DIN A3 Kalender bei 29,90 € und für einen DIN A3 Kalender bei 49,90 €.  Sicherlich kann man einen A3 Kalender auch für 32,90 € verkaufen, hier kommen aber die wichtigen Schwellenpreise, oder gebrochenen Preise, ins Spiel. Einige Studien besagen, dass Kunden Preise, die knapp unter einer Schwelle liegen, als günstiger empfinden, z.B. 19,90€ statt 20 €. Und genau bei den max. Verkaufspreisen und den Schwellenpreisen liegt die Krux an der Sache. Bei Calvendo sind genau diese Preise die Mindestverkaufspreise. Aus meiner Sicht hat man somit nicht viel Spielraum in der Gestaltung der Verkaufspreise. Genau diese maximalen Verkaufspreise habe ich für meinen Bildkalender festgelegt. Für den Jahresplaner entschied ich mich etwas höher anzusetzen.

Die Kalenderpreise habe ich wie folgt festgelegt:

FormatBildkalenderJahresplaner
DIN A419,90 €22,90 €
DIN A329,90 €32,90 €
DIN A249,90 €49,90 €

Daraus ergibt sich ein Verdienst von:

FormatBildkalenderJahresplaner
DIN A41,18 €1,53 €
DIN A31,88 €2,29 €
DIN A23,26 €3,26 €

Soviel also zum Verdienst. Calvendo hat allerdings einen Mindestauszahlungsbetrag von 30 €! Wer also ein wenig Geld verdienen möchte, muss diese Schwelle erst einmal erreichen. Ich muss also mindestens 16 DIN A3 Kalender oder 26 DIN A4 Kalender verkaufen um diese Schwelle zu erreichen. Für die meisten wird es sicherlich an dieser Hürde scheitern, da viele diese Verkaufszahlen sicherlich nicht erreichen. Was mit dem Geld passiert, bei denen die Kunden den Mindestbetrag nicht erreichen, bleibt unklar und in wieweit sowas rechtens ist weiß ich leider auch nicht.

Die Bedingungen und Rechte

Möchte man ein Kalenderprojekt veröffentlichen, muss man sowohl den AGB zustimmen, als auch einem Verlagsvertrag. Wie bereits beschrieben, der Mindestauszahlungsbetrag liegt bei 30€. Wie sieht es aber mit den Rechten an den eigenen Bildern aus? In dem Verlagsvertrag findet sich und 3.1 folgende Passage:

„Der Urheber räumt CALVENDO an dem von ihm erstellten Werk, den darin enthaltenen Bildern, Texten und sonstigen Inhalten (im Fol­genden: „Inhalte“) [..] das nicht-exklusive unwiderrufliche, räumlich unbe­schränkte, übertragbare Recht und die Lizenz für den Vertrieb des Werkes ein.“

Das wichtigste an der Rechtevergabe ist immer die „nicht-exklusive“ Rechteinräumung. Dies ist hier der Fall. Ich kann meine Bilder etc. also ohne weiteres weiterhin verwenden. Weiter heisst es, das „unwiderrufliche und räumlich unbeschränkte“. Das bedeutet also, dass ich die Rechtevergabe nicht widerrufen kann. Hierzu heißt es allerdings in 3.6:

„Der Urheber ist berechtigt, den Vertrieb des Werkes jederzeit zeit­lich und räumlich zu beschränken, soweit dieser Beschränkung keine bereits abge­schlossenen Nutzungsverträge mit Dritten entgegenstehen und die Durchfüh­rung der Beschränkung für CALVENDO möglich ist. …“

Einerseits vergebe ich das unwiderrufliche und räumlich unbeschränkte Recht auf Vertrieb, andererseits kann ich aber den Vertrieb zeitlich und räumlich einschränken. In wieweit das zusammenpasst habe ich nicht ganz verstanden.

Was mir negativ aufgefallen ist, findet sich unter Punkt 3.3 des Verlagsvertrags:

„Weiter räumt der Urheber CALVENDO und jedem anderen CALVENDO-Nutzer die nicht-exklusiven, widerruflichen, räumlich un­beschränkten, an Dritte über­tragbaren und lizenzierbaren Rechte für die im Zeitpunkt des Abschlusses dieses Verlagsvertrags unbekannten Nutzungsarten ein. Neue Nutzungen werden gemäß nach §§ 31a, 32c UrhG angemessen vergütet.“

Für mich bedeutet dies, dass ich jedem Calvendo-Nutzer die Nutzungsrechte und die übertragbaren Rechte an Dritte einräumen muss, d.h. jeder Nutzer dürfte meine Bilder verwenden und sogar weiterlizenzieren. Das konnte ich so nicht stehen lassen und habe den Support angeschrieben und nachgefragt. Knapp eine Stunde später bekam ich bereits die Antwort, in der auf Frage 7 der FAQ verwiesen und mir erklärt wurde, dass dies so nicht gemeint wäre. Jedoch wird daraus nichts klar und die AGB und der Verlagsvertrag sind nun mal das was zählt, und ich bin weiterhin der Meinung dass dies so zu verstehen ist.

Desweiteren folgender Absatz unter 10.1:

„Der Urheber kann das Werk für die Zukunft von der Plattform entfernen, indem er seinen Account löscht und/oder das Werk in sei­nem Account inaktiv setzt. In der Vergangenheit eingestellte Werke können dann nicht deaktiviert werden, wenn einer Entfernung be­reits abgeschlossene Nutzungsverträge mit Dritten entgegenstehen oder die Entfernung aus sonstigen Gründen für CALVENDO nicht mög­lich ist.“

Ich kann also mein Kalender jederzeit löschen, was unter „sonstigen Gründen“ zu verstehen ist, weiß ich nicht. Letztlich könnte die Löschung mit jeder Begründung abgelehnt werden.

Nun denn, ich bin kein Jurist, aber bis auf die Anmerkungen und die Zusicherung der Servicemitarbeiterin, scheint das recht fair für mich zu sein. Wie anfangs erwähnt kümmert sich Calvendo um die ISBN, den Eintrag in das VLB und die Aufnahme in die Deutsche Nationalbibliografie der Deutschen Nationalbibliothek. Für mich also keinerlei finanzielles Risiko.

Die Einreichung und der Andruck

Los ging es erst einmal mit dem Querformat Kalender. Während des Gestaltungs- und Einreichungsprozesses gibt es die Möglichkeit in der Vorschau des Kalenders einen Andruck zu bestellen. Normalerweise ein übliches Vorgehen bei Druckprodukten, sollte man doch die Qualität immer einmal prüfen bevor man etwas veröffentlicht. Der Andruck wird auf Originalpapier im A4 Format angefertigt und als Einzelblätter, also nicht gebunden, geliefert. Dieser Andruck kostet 11,90 € zzgl. 3 € Versandkosten. Wie gesagt, ein übliches Vorgehen. Negativ fiel mir hier jedoch auf, dass dies noch während des Einreichprozesses vonstattengeht und man zu diesem Zeitpunkt keinerlei Sicherheit über die Freigabe des Kalenders hat. Man soll also Geld bezahlen, ohne zu wissen, ob er freigegeben wird. Meiner Ansicht nach könnte hieran gearbeitet werden, z.B. die Einwilligung in einen Andruck, allerdings erst nach Freigabe des Kalenders und der Kalender bleibt dann solange auf „hold“ bis der Autor den Andruck freigegeben hat. Es muss also jeder selbst entscheiden ob er dies Risiko eingeht. Ich habe für meinen Teil auf meine Erfahrungen in der Bildbearbeitung und meine Technik vertraut und darauf verzichtet. Nachdem ich mein PDF hochgeladen und alle erforderlichen Daten und Preise festgelegt habe, wurde der Kalender eingereicht. Mit dem Hinweis, dass die Freigabe bis zu vier Wochen dauern kann, war er nun zur Überprüfung eingereicht. Ich wusste bereits im Vorfeld, dass einige Kalenderprojekte mit der Begründung abgelehnt werden, dass schon zu viele ähnliche Kalender vorhanden sind. Einerseits ist es für Calvendo ja nur gut viele verschiedene Kalender im Angebot zu haben, andererseits müssen sie auch für jeden Kalender für ISBN etc. in Vorleistung gehen. Es bleibt ihnen also freigestellt so vorzugehen. Bereits einen Tag später bekam ich die Nachricht, dass mein Kalender so zur Veröffentlichung freigegeben sei. Es kommt wahrscheinlich auch stark darauf an, an welchem Termin im Jahr eingereicht wird. Super, die erste Hürde geschafft. Weiter ging es also mit dem hochformatigen Jahresplaner. Ich sah dort keine Probleme bei der Einreichung. Ein oder zwei Tage später bekam ich dann eine Mail mit dem folgenden Auszug:

„Leider hat unsere Jury Ihr Projekt „Hamburg Jahresplaner 2016“ nicht zur Veröffentlichung ausgewählt, und leider können Sie es auch nicht noch einmal einreichen. Auch eine Kopie ist nicht erlaubt!
Auf dem Kalendermarkt im Allgemeinen und bei CALVENDO im Speziellen gibt es schon sehr viele Produkte zu Ihrem Thema, sodass wir für Ihr Projekt leider kaum noch Absatzchancen sehen.“

OK, gerade erst wurde mein Bildkalender mit den gleichen Bildern freigegeben und dieser nun abgelehnt weil es schon zu viele Kalender mit dem Thema gibt? Aber gerade solche Jahresplaner sind im Angebot sehr selten, und zumindest meiner Meinung nach, ist der Markt dafür vorhanden. So wollte ich das nicht akzeptieren und wandte mich an den Support um meinem Unmut Luft zu machen. Drei Tage später bekam ich folgende Antwort:

„[…] In der Tat ist Das Sujet Hamburg reichlich überfüllt weswegen wir im Grunde Hamburg-Kalender nur noch in absoluten Einzelfällen annehmen wollen. […]“

Im Juli ist das Thema „Hamburg“ also schon überfüllt. Je später man einreicht umso besser muss das Produkt scheinbar sein. Und da offensichtlich bei den Einreichungen keinerlei qualitative Einschränkungen gemacht werden, sollte man früh genug dran sein.

Allerdings ging die Mail mit dem Hinweis darauf weiter, dass sich zufälligerweise gerade ein Fenster durch eine vertriebliche Anfrage nach ein paar mehr Jahresplanern für die neue Saison aufgetan hat. Ich möge den Kalender bitte nocheinmal einreichen. Und tatsächlich wurde er dann kurz darauf auch freigegeben. Bereits mit der Freigabemail bekommt man die zugeteilten ISBN Nummern mitgeteilt.

Eine weitere Einreichung mit dem gleichen Bildkalender, aber mit weißem Kalendarium, wurde mit der Begründung abgelehnt, dass keine Unterscheidungkraft zu dem Bildkalender mit schwarzem Kalendarium vorhanden ist und für den Handel so nicht geeignet ist. Wenn ich Bilder variiere könne ich ihn nochmal einreichen. Die Begründung war für mich plausibel und so entschied ich mich, nur mit den beiden eingereichten zu arbeiten.

Auf die Veröffentlichung meiner weiteren Kalender zu anderen Themen habe ich 2015 ersteinmal verzichtet.

Ende Juli ging das Experiment Calvendo für mich also richtig los.

Listung im Handel

Wie lange die Listung im Handel gedauert hat kann ich leider gar nicht mehr genau sagen, aber bereits nach einiger Zeit war mein Kalender dann bereits bei Amazon gelistet. Hierbei braucht man sich aber nichts einzubilden. Amazon und andere große Buchhändler zeigen das gesamte Sortiment aus dem VLB und beziehen diesen erst nach Bestellung durch einen Kunden. Deshalb sind die Lieferzeiten entsprechend lang und sie sind normalerweise auch nicht sofort lieferbar. Allerdings kommt es auch bei Calvendo Kalendern öfter vor, dass Amazon einige Exemplare mit „Nur noch x Stück auf Lager – jetzt bestellen“ auszeichnet. Dies bedeutet wohl, dass Amazon von einigen Titeln wohl doch welche auf Lager nimmt. Nach einem Monat bekam ich von Calvendo eine Mail mit der Information, wo die Kalender gelistet sind. Dies sind CALVENDO.de, Amazon DE, Amazon UK, Amazon FR, weltbild.de, thalia.de, buch24.de, buecher.de, buchhandel.de, buchkatalog.de, Deutsche National Bibliothek, ebook.de und bookbutler.de.

Bei mir hat es tatsächlich nicht lange gedauert bis einige Exemplare direkt bei Amazon verfügbar waren. Somit konnte ich mitverfolgen, ob sich diese Zahl reduzierte und somit Exemplare verkauft wurden.

Eigenbestellungen

Calvendo bietet jedem Autor die Möglichkeit der Eigenbestellungen mit 20% Rabatt. Ich war natürlich neugierig und wollte wissen wie die Qualität denn nun wirklich ist. Eigenbestellungen werden über Buch24 abgewickelt. Das Besondere ist, dass man auch bei Eigenbestellungen sein Honorar bekommt. Also bestellte ich einen DIN A3 Bildkalender für 24,99 € zzgl. 3 € Versandkosten, insgesamt 27,99 €. Also fast genau der Verkaufspreis von 29,90 €. Bei Amazon ohne Versandkosten bestellbar, bleibt kaum ein Unterschied trotz 20 % Rabatt. Übrigens, 20 % Rabatt sind nach meiner Rechnung 23,92 €. Der Betrag von 24,99 € entspricht nur etwa 16,4 %. Wieso diese Differenz, kann ich leider nicht sagen. Dennoch habe ich mir einen Kalender bestellt und hatte ihn bereits einige Tage später in der Hand. Dieser Kalender tauchte auch direkt als erste Bestellung in meiner Honorarprognose auf.

Qualität

Von der Qualität war ich positiv überrascht. Ich habe schon einige schlechte Digitaldrucke gesehen, aber dieser war OK. Keinerlei Streifen o.ä. zu sehen und auch das matte Papier machte auf mich einen guten Eindruck. Was mir auffiel war, dass ich den Eindruck hatte, alle Bilder waren etwas zu dunkel und entsprachen nicht ganz den Originalen. Für mich aber noch in Ordnung. Was mir überhaupt nicht gefiel, war diese hässliche Überhaupt nicht gefiel mir die Indexseite auf der Rückseite mit der Zusammenfassung der Bilder und dem Impressum. Dies sieht einfach nur beliebig zusammengeschustert aus und bietet, trotz PDF-Upload, keinerlei Gestaltungsspielraum da dieses automatisch von Calvendo generiert wird. Gerade bei den Copyrightangaben waren zwar im Editor Zeilenumbrüche eingefügt und zu sehen, im Druck allerdings nicht, so dass der ganze Copyrighttext in einer Zeile stand. Ich hätte mir gewünscht auch auf dieses Blatt Einfluss nehmen zu können.

Honorarprognose

Die Verfolgung des Verkaufs in „Echtzeit“ ist nicht möglich. Calvendo bietet zwar die Honorarprognose aber da einige (oder die meisten) Händler ihre Daten bis zu sieben Wochen verspätet an den Verlag melden, bleibt keine Möglichkeit auf Verkaufszahlen Einfluss zu nehmen oder diese verlässlich nachzuverfolgen. Es gibt zwar einige Seiten, bei denen die Bestellungen recht zeitnah erscheinen, über welche das lief lässt sich aber leider nicht nachvollziehen.

Verkauf

Wer nun denkt durch die ISBN und die Listung bei Amazon verkauft sich der Kalender von selbst, der irrt sich. Niemand hat auf Deinen Kalender gewartet, es sei denn, Du hast Dir bereits einen Namen gemacht, das ist bei mir nicht der Fall. Das erste was man vermutlich tun wird, ist bei Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen die Werbetrommel zu rühren. Darauf habe ich verzichtet, da dies nicht meine Zielgruppe ist und man dabei vermutlich eh nicht viele los wird. Die Kalender sind nun mit ISBN in jeder Buchhandlung bestellbar, dass die Kalender allerdings in das Programm aufgenommen werden und vor Ort ausgelegt oder ausgehängt werden ist aus meiner Sicht sehr unwahrscheinlich. Ob es Calvendo Kalender überhaupt ohne zutun in den Buchhandel schaffen wage ich zu bezweifeln. Die einzige Möglichkeit sehe ich darin selber bei den Buchhandlungen vorstellig zu werden und Klinken zu putzen. Ich habe mir jedoch sagen lassen, dass No-Name-Kalender meist nur auf Kommission verkauft werden. Das bedeutet man lässt Kalender im Geschäft und wenn einer verkauft wird bekommt man sein Geld abzüglich der Händlermarge. Den Rest muss man dann wieder mitnehmen. Es wird sicherlich kaum ein Buchhändler, vor allem nicht die kleinen, die Kalender direkt auf eigene Kosten beim Verlag bestellen und auslegen. Aber dafür kann man ja selber sorgen, schließlich bekommt man Eigenbestellungen 20 % günstiger. Aber funktioniert das wirklich? Nach meiner Information bekommt ein Buchhändler zwischen 20 % und 35 % vom Verkaufspreis. Klar, die 20 % (16,4 %) Rabatt auf die Eigenbestellung, könnte ich dem Buchhändler weitergeben, verdiene dann jedoch auch nicht mehr daran. Ab zwei bestellten Exemplaren entfallen scheinbar auch die Versandkosten. Es ist zwar ein weiterer Kundenkreis erschlossen, aber ein höheres Honorar erzielt man damit nicht. Evtl. kann man sogar niedrigere Provisionen aushandelt. Ob es einem dieser Mehraufwand wert ist, muss jeder selber entscheiden. Da ich kein guter Klinkenputzer und Verkäufer bin, habe ich hierauf verzichtet und mich eher auf andere Wege konzentriert.

Marketing

Ohne Marketing geht gar nichts. Ich habe gleich als erstes eine Webseite für meinen Kalender erstellt. Die eigens dafür registrierte Domain www.hamburgkalender2016.de kostet mich etwa 9,50 € im Jahr. Der Speicherplatz war ohnehin vorhanden. Auf der Website habe ich nicht nur den Kalender vorgestellt und Bilder gezeigt, sondern auch auf Bestellmöglichkeiten verwiesen, mehr dazu unter “Zusätzliche Einnahmequellen”. Aber auch eine neu aufgesetzte Webseite mit neuer Domain generiert nicht viel Traffic, geschweige denn Verkäufe. Auch diese muss beworben werden, denn die Listung bei Google könnte am Anfang nicht schlechter sein. Bei dem Suchwort „Hamburg Kalender 2016“ tauchte mein Kalender Anfangs auf Seite fünf auf. Keine guten Voraussetzungen. Als erstes habe ich meine Hamburg-Fotografie Facebookseite mit etwa 950 Followern für die Werbung genutzt, genau die Zielgruppe. Natürlich habe ich meine eigene Website, die etwas mehr Traffic generiert, hinzugezogen und einen Blogbeitrag geschrieben (allerdings auch erst im September). Wieviele und ob ich überhaupt Verkäufe darüber generiert habe, kann ich leider nicht nachvollziehen.

Man kann sich schon vorstellen, dass ein anständiges Marketing mit den Honoraren nicht möglich ist. Möchte man nun Flyer drucken, eine Website erstellen oder Google Werbung schalten, so zahlt man schnell drauf und die Zahl der Mindestverkäufe, zur Deckung der eigenen Kosten, steigt. Dennoch habe ich mich für Google AdWords entschieden. Da ich AdWords noch nie genutzt habe, konnte ich mir einen 75 € Startgutschein sichern. Damit habe ich dann meine erste AdWords Kampagne gestartet, über die Anfangs zwar nicht viel Traffic generiert wurde, aber immerhin die ersten Besucher kamen. Aber auch hier lässt sich leider nicht nachvollziehen wieviele Besucher der Webseite tatsächlich on- oder offline einen Kalender bestellt haben. Nach und nach tauchten aber auch die ersten Bestellungen in meiner Honorarprognose auf. Natürlich freut man sich bei der ersten Bestellung besonders 🙂

Zusätzliche Einnahmequellen

Eine Idee kam mir im Zuge der Webseitenerstellung. Amazon betreibt mit dem PartnerNet ein Partnerprogramm, über das man Geld mit Links verdienen kann. Dort war ich sowieso schon angemeldet und die Links auf meiner Webseite habe ich über dieses Partnerprogramm generiert. Hier bekommt man pro Exemplar etwa 7 % Provision vom Nettoverkaufspreis. Das entspricht bei dem A3 Kalender 1,76 €. Amazon bezahlt mir also für einen Verkauf fast soviel wie Calvendo. Aber damit hat man seine Provision immerhin verdoppelt, sofern jemand über diesen Link bei Amazon kauft. Das besondere ist jedoch, dass man nicht nur an den eigenen Kalendern verdient, sondern an jedem Verkauf auf Amazon. Das gleiche habe ich für Thalia gemacht. Denn auf meiner Webseite habe ich nur auf Amazon und Thalia verlinkt. Dieses Programm läuft jedoch über affili.net. Hier bekommt man bei Thalia Partnerprogramm sogar 10 % auf den Nettoverkaufspreis, also mit 2,51 € (A 3) mehr als man über Calvendo verdient. Es kommt jedoch immer darauf an zu welchem Preis der Kalender gerade verkauft wird. Dadurch, dass Kalender nicht der Buchpreisbindung unterliegen, verkaufen die Händler Kalender teilweise mit Rabatt. Nichtdesotrotz eine weitere Einnahmequelle für die Kalender. Desweiteren kann man in den Statistiken zeitnah nachverfolgen ob und was verkauft wurde.

Erwartungen

Welche Erwartungen und Vorstellungen hatte ich? Ich bin an das ganze sehr skeptisch und realistisch herangegengen und hatte mir nicht wirklich viel erhofft. Von Anfang an hatte ich gehofft überhaupt über die Auszahlungsgrenze von 30,- € zu kommen und damit gerechnet, etwa 10-20 Kalender zu verkaufen.

Verkaufszahlen

Nun zu dem, was wahrscheinlich die meisten interessieren wird, die Verkaufszahlen.

Abgerechnet wird bei Calvendo nach Quartalen. Wie eingangs erwähnt, dauert die Bereitstellung der Verkaufszahlen bis zu sieben Wochen.

Quartal 3/2015

Prognose: 33 Ex.
abgerechnet: 24 Ex.

ExemplareKalenderVerdienst  
2449,72 €
10Bildkalender A411,88 €
3Bildkalender A35,62 €
6Bildkalender A219,56 €
1Jahresplaner A41,54 €
2Jahresplaner A34,60 €
2Jahresplaner A26,52 €

Quartal 4/2015

Prognose: 307 Ex.
abgerechnet: 271 Ex.

ExemplareKalenderVerdienst  
271389,66 €
190Bildkalender A4225,72€
62Bildkalender A3116,18 €
8Bildkalender A226,08 €
6Jahresplaner A49,22 €
4Jahresplaner A39,20 €
1Jahresplaner A23,26 €

Quartal 01/2016

Prognose: 43 Ex.

ExemplareKalenderVerdienst  
4365,38 €
28Bildkalender A433,04 €
12Bildkalender A322,56 €
3Bildkalender A29,78 €

Gesamt: 338 Ex.

Gesamtverdienst: 510,70 € = 1,51/Stück

verkaufte Bildkalender: 322 Ex.

verkaufte Jahresplaner: 16 Ex.

Die im 3. Quartal verkauften Kalender wurden in der Quartalsabrechnung auf 24 reduziert und im 4. Quartal auf 271. Folgendes wurde mir dazu erklärt:

„In der Honorarprognose werden alle eingegangene Bestellungen angezeigt. Das ist die Zahl der vom Handel erfassten bestellten Exemplare Ihres Produktes. Ein honorarwirksamer Verkauf entsteht jedoch erst, wenn der Handel die Ware tatsächlich abgenommen und bezahlt hat. Die Honorarabrechnung kann sich also von der Prognose unterscheiden, weil zum Beispiel Produkte mit Versandschäden zurückgeschickt oder Bestellungen storniert wurden, aber auch weil Händler noch nicht bezahlt haben.“

Ob nun schon alle Bestellungen vom 1. Quartal 2016 berücksichtigt sind oder ob noch welche dazu kommen, kann ich nicht sagen. Die 43 Exemplare sind lediglich die Systeme, die zeitnah melden. Endgültige Zahlen dazu wird es erst im 2. Quartal geben.

Ergebnis

An den Verkaufszahlen sieht man schon, dass sich der Verkauf des Jahresplaners nicht wirklich gelohnt hat. Hauptsächlich hat sich der DIN A4 Bildkalender verkauft. Beides Ergebnisse, die ich nicht wirklich erwartet habe. Mein Bildkalender rangiert derzeit gerade mit 338 verkauften Exemplaren auf Platz 2 der Calvendo Verkaufscharts von insgesamt 20.562 gelisteten Kalendern (Stand: 28.03.2016), vor mir liegt nur noch ein Pin-up Kalender. Man kann sich also in etwa vorstellen wie die Verkaufszahlen über Calvendo aussehen.

Calvendo Verkaufsrang

Honorarabrechnung

Die Honorarabrechnung für das 3. Quartal erfolgte Anfang Dezember. Das finde ich ziemlich spät, liegt aber sicherlich auch an den so spät gemeldeten Daten der Buchhändler. Wie beschrieben, in der Abrechnung wurden einige Kalender wieder abgezogen. Ich weiß nicht, wieviele der Kalender tatsächlich von Endkunden gekauft wurden, oder von Buchhändlern bestellt und noch nicht verkauft wurden. Ob nun manche Buchhändler ein Remissionsrecht haben, also nichtverkaufte Kalender wieder zurückgeben können, weiß ich leider auch nicht. Ich lasse mich mal in der nächsten Abrechnung überraschen wieviele wieder abgezogen werden.

Eigenproduktion

Nachdem ich die ersten Zahlen aus dem 3. und 4. Quartal hatte, es waren zu dem Zeitpunkt schon etwa 40 Exemplare verkauft, und ich merkte dass eine gewisse Nachfrage da war, überlegte ich, wie ich die Einnahmen für den Kalender erhöhen konnte. Ich recherchierte und entschied mich dazu, eine Charge selber produzieren zu lassen und direkt über meine Seite zu verkaufen. Der Verlagsvertrag ließ dies zu und somit orderte ich eine erste Lieferung A3 und A4 Bildkalender. Durch einen besonders günstigen und guten Produzenten konnte lag der Ertrag letztlich bei den selbst produzierten und verkauften Kalendern unterm Strich beim 8- bis 10-fachen. Hier konnte ich fast alle georderten Kalender absetzen und habe somit unterm Strich ein Plus gemacht das wesentlich höher ist als der Ertrag bei Calvendo und das bei geringeren Verkaufszahlen. Man sieht also, dass man mit Kalendern durchaus auch Geld verdienen kann, wenn man sie selber produziert und verkauft.

AdWords-Kosten

Auf Grund meiner selbstproduzierten Kalender habe ich die Werbung bei Google weiterlaufen lassen. Insgesamt kamen 68,6 % aller Besucher über die Werbung auf meine Seite. Angenommen ich hätte die Werbung nur für den Verkauf der Calvendo Kalender genutzt und alle selbstverkauften Kalender wären auch über Calvendo verkauft worden, dann hätte ich am Ende Kosten pro Conversion (Verkauf) von etwa 0,72 € gehabt. Daran kann man sehen, dass sich sogar die Google-Werbung bei Calvendo-Verkäufen lohnen kann:

1,51 €/Ex. – 0,72 € = 0,79 € Gewinn pro Kalender

Fazit

Calvendo ist eine interessante Möglichkeit für Hobbyfotografen ein wenig Geld dazuzuverdienen. Gerade wenn man mehrere Kalenderprojekte einreicht und verkauft. Wirklich viele Kalender verkauft man aber auch nur mit entsprechendem Marketing, das auch Geld kostet. Ob dann letztlich ein Plus oder Minus unterm Strich steht, wird man erst am Ende sehen. Natürlich kommt es dabei vor allem auf die Qualität der Bilder an. Ich bin mit den Verkaufszahlen mehr als zufrieden und überrascht. Dass so viele meiner Kalender verkauft werden hätte ich nicht gedacht. Gerade weil das Thema Hamburg ja einen recht kleinen Kundenkreis hat, im Vergleich zu allgemeineren Kalendern. Einen großen Anteil hat sicherlich auch die „nicht Calvendo-Optik“ durch die komplett selbstgestalteten Seiten. Im Großen und Ganzen war ich sowohl mit dem Kontakt als auch mit dem Service und der Bezahlung zufrieden. Es hat sich sicherlich im Laufe der Jahre einiges entwickelt und verbessert, schließlich handelt es sich um ein noch recht junges Unternehmen. Dass ich noch mal einen Kalender über Calvendo verkaufe, ist dennoch eher unwahrscheinlich. Als Selbstständiger ist das Honorar einfach zu niedrig und ich habe selber gemerkt, dass sich Kalender auch auf anderen Wegen absetzen lassen.

Vorteile:

  • keine Kosten
  • Upload selbstgestalteter Kalender
  • ISBN Nummer
  • Listung im Buchhandel
  • Nutzungsrechte verbleiben beim Fotografen
  • der gesamte Vertrieb wird übernommen

Nachteile:

  • geringer Verdienst
  • Auszahlgrenze von 30,- €
  • große Konkurrenz
  • kein Gestaltungsspielraum bei Material, Verarbeitung und Indexseite
  • Andruckbestellung vor Freigabe des Projektes

Update 28.03.2016: Der Artikel wurde mit aktuellen Verkaufszahlen aktualisiert.

Über Kommentare und Anmerkungen freue ich mich sehr. Und natürlich interessiert mich auch, welche Erfahrungen Ihr mit Calvendo gesammelt habt.
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30 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Tommaso,

    vielen, vielen Dank für Deinen sehr detaillierten Erfahrungsbericht rund um Calvendo. Ich habe 2013 auch einen Kalender dort veröffentlicht. Die Verkaufszahlen waren auch recht überschaubar. Da ich wieder einige Kalenderprojekte veröffentlichen möchte, stand ich vor der Frage “Calvendo oder Selbstverlag?”. Nach Deinem Bericht steht meine Entscheidung für den Selbstverlag jetzt endgültig fest 🙂

    Schöne Grüße
    Dennis

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  • Hallo Tommaso,

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht!

    Über meinen Instagram Account werde ich ab und zu gefragt, ob man denn meine Bilder auch als Buch oder Kalender erwerben könne. Deshalb habe ich gerade erst angefangen, zu rechercherieren, welche Möglichkeiten dabei bestehen und bin auch auf Calvendo gestoßen.

    Dein Erfahrungsbericht hat sehr geholfen! Ich denke nicht, dass ich einen Kalender über Calvendo vertreiben werde, ob des geringen Verdienstes. Ich werde mich weiter umgucken und nach diesem Artikel vermutlich selbst einen Kalender in geringer Stückzahl produzieren und vertreiben.

    Vielen Dank für deine Einblicke!

    Beste Grüße aus Karlsruhe
    Nils

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  • Auch ich bedanke mich herzlich für den informativen Beitrag. Genau so etwas hatte ich gesucht, nachdem ich auf Calvendo gestoßen war. Aber ich denke, ich werde es trotz der Nachteile mal ausprobieren.

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  • Toller Artikel und sehr interessant für alle, die mit dem Gedanken spielen einen Kalender dort zu vermarkten. Ich habe vor auch einen Kalender zu machen, aber mir war irgendwie vorher schon klar, dass es nicht bei calvendo sein wird. Der Verdienst ist einfach viel zu gering. Etwas Riskiko in der Vorfinanzierung aber dafür dann auch würdige Einnahmen im Selbstvertrieb ist doch besser.

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  • Hallo Tommaso,

    bin ich froh, deinen Erfahrungsbericht über Calvendo gelesen zu haben. Ich stand kurz davor, meine Cartoons dort für einen Kalender hochzuladen. Schade, dass den großen Gewinn andere einschieben und nicht der Künstler, der es eigentlich verdient hätte.

    Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel!

    LG
    Conny

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  • Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Aber eine Frage, wenn du jetzt in Eigenproduktion vertreibst, lagerst und verschickst du auch selbst, oder wie machst du das? Das würde mcih interessieren 🙂
    Auf jeden Fall werde ich mir mal dazu Gedanken machen 🙂

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    • Ja, ich verschicke und lagere selber. Vertreibe aber auch einen Teil über Barsortimente, die den Versand an Buchhändler handeln, und an Amazon, die mir dann die Amazon-Bestellungen abnehmen. Somit bleiben für den Versand nur die Eigenbestellungen über meinen Shop und einige kleinere Buchhändler, die direkt bei mir bestellen.

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  • Hallo Tommaso,
    Danke für deinen ausführlichen Bericht über Deine Erfahrungen mit Calvendo!
    Ich habe gerade zum ersten Mal davon gelesen, durch eine Werbung bei Facebook.
    Ich fotografiere auch und hatte auch schon mal mit einer Kalenderproduktion geliebäugelt.
    Leider ist das wohl nicht so einfach, ohne vorher ordentlich zu investieren.
    Wie würde das überhaupt aussehen, mit den Gewinnen?
    Egal, ob über Calvendo oder Selbstvermarktung…
    Benötigt man nicht zumindest ein Kleingewerbe?
    Gruß aus Essen
    Dirk Nozulak aka DiNo’s Fotowelt

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    • TM Photography
      2. Oktober 2017 14:56

      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Zu Deiner Frage kann ich Dir nur raten, Dich mit einem Steuerberater oder dem Gewerbeamt in Verbindung zu setzen 🙂 Nur diese können Dir dazu eine verlässliche Auskunft geben.

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  • Hi Tommaso, vielen Dank für deinen sehr hilfreichen Artikel. Wenn man den unglaublichen Zeitaufwand zum “Verdienst” ins Verhältnis setzt wird zumindest klar, dass man es eigentlich ja fast nur als Sprungbrett zur weiteren Eigenvermarktung sehen kann, mit entsprechendem Invest & Marketing.
    Ich wünsch dir auf jeden Fall weiterhin ganz viel Erfolg mit deinen Kalendern, die sehen wirklich richtig gut aus!
    Lg Bärbel

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  • Super dieser Artikel, genau diese Frage stelle ich mir auch, ob ich meine jährlichen Fotokalender (meist über eine Reise in ein interessantes Land) nicht auch anderen zugänglich machen sollte. Für mich ergeben sich da 2 Fragen:
    1. meine Kalender haben selten nur ein Bild pro Monat, sondern bestehen aus einem Hauptbild, in welches weitere ein- oder angefügt sind. Ist sowas möglich mit der Calvendo – Software oder wie läuft es mit dem PDF, wenn ich den Kalender bei i-port, cewe, o.ä entwickelt und gefertig habe ?
    2. wie es es mit den Persönlichkeitsrechen der Personen auf den Bildern (‘ habe in Asien of großformatig Kinderbilder, Mönche oder Marktfrauen auf meinen Bildern) Könnte das Probleme geben ?

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    • TM Photography
      18. Oktober 2017 9:26

      Danke für Dein Feedback. Die Calvendo-Layoutsoftware habe ich nicht wirklich genutzt, deshalb kann ich dazu leider nichts sagen. Wenn Du ein PDF gefertig hast, ist es aber kein Problem auch mehrere Bilder auf einer Seite zu zeigen. Ein Kalender muss ja nicht zwangsläufig immer nur aus einem Monatsbild bestehen.
      Zu Deinem 2. Punkt: immer eine schwierige Frage. Hier gibt es ja gleich mehrere Aspekte zu beachten. Wenn die Personen gut zu erkennen und Hauptmotiv sind, dann wäre hier Vorsicht geboten. Jedoch stellt sich ja immer die Frage ob diese Person jemals Dein Foto zu Gesicht bekommt. Ich weiß jedoch auch nicht wie das Reisefotografen so handhaben. Ein Gang zum Anwalt wäre hier ratsam.

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  • Maria Mensching
    17. Oktober 2017 17:42

    Herzlichen Dank für diesen sehr guten und ausführlichen Bericht.

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  • Ich überlege auch meine Kalender selbstständig produzieren lassen, suche aber noch einen guten Produzenten. Wie heißt denn deiner?

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  • Klasse. Danke für die ausführlichen Informationen und Entscheidungshilfe.

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  • Danke auch von einem Buchhändler für den aussagekräftigen und sehr offenen Bericht! Allerdings möchte ich auch einmal sagen, wie schwierig es sich für Buchhändler darstellt. Tomasso schreibt zurecht, dass die Calvendo Kalender nur dann im Buchhandel “sichtbar” werden, wenn sie eine ISBN (Internationale Standard Buchnummer) haben. Jetzt sucht ein armer Buchhändler einen Kalender z.B. von Sardinien und bekommt etwa 137 Ergebnisse, davon 134 Ergebnisse von Calvendo. Die Calvendo Kalender tauchen dann jeweils bis zu vier- oder fünfmal in der Datenbank auf, als DIN A 2, DIN A 3, DIN A 4, DIN A 5 und vielleicht noch als Tischkalender. Mittlerweile haben sogar die buchhändlerischen Hilfsmittel eine Bildanzeige der Monate und die Calvendo Kalender zeichnen sich dadurch aus, dass die Bilder in allen Größen identisch sind, manchmal sogar im darauffolgenden Jahr ohne Veränderung. Somit konzentriert sich der Buchhändler natürlich auf die verbleibenden drei Kalender konventioneller Verlage und nimmt im Verkaufsgespräch entsprechend Einfluss auf den Kunden, der dann auch einen dieser Kalender bestellt oder kauft. Im Prinzip ist das Calvendo-Konzept sehr gut, die Frage ist nur, wem nutzt es wirklich? Und die Fülle der Angebote, speziell der Kalender-Angebote ist eher inflationär. Weniger ist mehr. Sorry, aber das musste auch mal gesagt werden 🙂 trotzdem wünsche ich allen Projekten einen guten Erfolg. Denkt es mal vom Ende her…..

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    • Vielen Dank für den durchaus interessanten Einblick auf Seiten der Buchhändler. Ich kann die Kritik absolut nachvollziehen. Schaut man sich bei den Onlinehändlern um, dann sieht man, dass auf Grund der unterschiedlichen Größen viele gleiche Kalender angezeigt werden. Das macht es für den Kunden und eben auch den Händler nicht einfach, die richtige Auswahl zu finden. Das Konzept von Calvendo an sich ist gut, jedoch finde auch ich, dass es an der Umsetzung einiges zu verbessern gäbe. So setzt Calvendo hauptsächlich auf Masse ohne groß auf die Qualität zu schauen. Desweiteren macht es auch aus meiner Sicht keinen Sinn, jedes Jahr das Kalendarium eines Kalenders zu aktualisieren, die Bilder jedoch so zu belassen. Kein Kunde wird zweimal den gleichen kalender kaufen.
      Melde Dich doch gerne nochmal bei mir, ich würde gerne noch weitere Infos aus erster Hand erhalten 🙂

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  • Sehr interessanter Bericht und Fakten zu dem Thema Calvendo. Habe mich am heutigen Mittag mit deren Software auseinander gesetzt. Nimmt dann doch schon ein bißchen Zeit in Anspruch… Mal schauen ob ich auch was verkaufen werde!

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  • Hi Tommaso,

    danke für den informativen Artikel, Ein Update mit aktuellen Erfahrungswerten aus deinem Geschäft mit den Kalendern wäre total spannend!

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  • MERCI für den informativen Bericht! Mich interessiert auch noch das mit den Bildrechten: So wie ich das verstehe darf man zwar die eigenen Bilder weiterverwenden , aber Calvendo ebenfalls. Ist dir schon jemals ein Hamburg-Bild von Dir irgendwo begegnet? Davor hätte ich fast m meisten Angst… dass meine Bilder nachher in Broschüren, Prospekten, Bilddatenbank etc auftauchen und weiterverkauft werden… Deinen nächsten Hamburgkalender muss ich glaub haben. Meine Schwiegertochter ist von dort… 😉

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    • TM Photography
      26. Oktober 2018 17:42

      Auf den Punkt bin ich ja im Beitrag eingegangen. Laut Calvendo ist es nicht so zu verstehen, geschrieben steht es im Vertrag trotzdem. Hier sollte man besondere Vorsicht walten lassen. Ich selber habe keines meiner Bilder irgendwo anders wiedergesehen. Ich habe aber auch nur ein Projekt dort umgesetzt. Was mir besonders sauer aufstößt ist die Passage “…und jedem anderen CALVENDO-Nutzer…”. Das heißt ja im Prinzip, dass jeder Calvendo Nutzer die eigenen Bilder verwenden darf. Sehr zweifelhaft das ganze.
      Meinen neuen Hamburg Kalender gibt es übrigens hier : https://www.hamburgsschoensteseite.de/hamburg-kalender-bildkalender-2019/ 🙂

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  • Michael Ermel
    8. Juli 2019 20:17

    Toller Erfahrungsbericht. Ich bin grade mit drei Projekten gestartet und finde interessant, wie akribisch Du an die Sache herangegangen bist. Ich dachte, Calvendo ist vielleicht gut, wenn man wenig Arbeit haben will – Dein Artikel gibt mir allerdings zu denken. Man muss anscheinend selbst ordentlich Marketing machen. Ähnliches gibts ja nun auch für Bücher. BOD in Norderstedt bietet das Gleiche für Autoren an. Ich starte da demnächst mal mit einem Buch über Schleswig-Holstein.

    Viel Erfolg wünsche ich Dir und nochmal: Danke für den tollen Bericht !!

    Viel Erfolg weiterhin mit Deinen Produkten !

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  • Beginne gerade selbst Erfahrungen zu sammeln und da ist dieser Beitrag sehr hilfreich – danke! Mein erstes Projekt bei Calvendo: Haben prompt und sehr ausführlich Anleitungen gesendet, wie man was am besten macht, bin schwer beeindruckt von dem Service!

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  • In 2019 habe ich von Calvendo den Kalender Wildschweine in DIN A2 bestellt und da er mir sehr gut gefallen hat, habe ich für 2020 erneut den Kalender Wildschweine in DIN A2 bestellt. Zu meiner großen Enttäuschung musste ich allerdings feststellen, dass dieser Kalender komplett identisch zu dem des Vorjahres ist: gleiche Bilder in gleicher Reihenfolge.
    ISBN 978-3-669-47640-9 aus 2019 ist identisch zu ISBN 978-3-670-35680-6 für 2020.
    Ich hatte wirklich erwartet, dass mich 12 neue Motive erwarten, wie es bei anderen Kalendern üblich ist! Ich bezahle doch nicht jedes Jahr 49,90 Euro, um erneut die gleichen Fotos des Vorjahres in identischer Reihenfolge zu sehen. So kann ich also für 2021 keinen Kalender mehr kaufen und die Calvendo Print on Demand Kalender auch nur zum einmaligen Erwerb, aber nicht für Dauerkunden weiter empfehlen, da man doch als Kunde erwartet, neue Motive für den stolzen Preis zu sehen! oder man muss jedes Jahr ein anderes Thema aussuchen,aber ich habe nunmal mein Steckpferd mit Schweinen und daher kommen ander Tierkalender nicht in Betracht! Eine längerfristige Kundenbindung kann so nicht erzielt werden.

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  • Hallo Tommaso, danke für Deinen ausführlichen, informativen und sachlichen Bericht.
    Ich habe testweise einen Kalender veröffentlicht und rasch festgestellt, dass das Calvendokonzept für mich nicht passt..Drucktechnisch war der Kalender einwandfrei, problematisch fand ich die mangelhaftecKommunikation und alles rund um das Thema Marketing und Klinkenputzen. Ich habe den Kalender für den Einstieg in einen Zeitungsverlag als bAnschauungsobjekt genutzt und daraus ist etwas thematisch anderes,aber sehr viel lukrativeres und unkompliziertes entstanden..Calvendo war für mich eine Durchgangserfahrung ohne Wiederholungswunsch. Danke Dir nochmal und herzliche Grüße von Werner

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  • Vielen Dank für diesen hilfreichen Erfahrungsbericht. Ich bin ambitionierte Hobbyfotografin und gerade auf der Suche nach solchen Möglichkeiten. Übernahme von Marketing / Vertrieb hat mich an Calvendo zuerst mal begeistert. Aber „nur zum Spaß“ für ein paar Cent? Mit Schrecken habe ich dann noch gesehen, dass als Voraussetzung der Adobe Flash Player notwendig ist. Das ist nun letztlich das „no go“ für mich. Mal sehen, ob und wenn ja, wie ich Bilder, Kalender verkaufe.

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